Stuttgart, den 10. Dezember 2017 | Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) veranstaltete am 30. November und 1. Dezember 2017 die internationale Konferenz Trash it? Burn It? Use It! Rubbish Dump or Workshop? Creative Approaches to Trash in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG). Die Konferenz im Rahmen der ifa-Ausstellung Pure Gold – Upcycled! Upgraded! thematisierte die Strukturen einer globalisierten Konsumgesellschaft mit ihren unübersehbaren ökologischen Folgeerscheinungen und diskutierte Lösungsansätze der Müllvermeidung sowie der Ver- und Aufwertung von Abfallprodukten. Nach der Begrüßung durch Sabine Schulze vom Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und Elke aus dem Moore vom ifa führten die internationalen Kuratorinnen und Kuratoren von Pure Gold – Upcycled! Upgraded! sowie Fachleute aus den Bereichen Umwelt, Forschung und Kreativwirtschaft in Keynotes in die vielschichtige Thematik ein. Als offene Plattform für Gestalterinnen und Gestalter, die Maker-Szene und die Zivilgesellschaft bot die Konferenz zudem Workshops, interaktive Diskurs- und Aktionsformate sowie Möglichkeiten der Vernetzung.

Über das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Das ifa feiert 2017 sein 100-jähriges Bestehen. Deutschlands älteste Mittlerorganisation für auswärtige Kulturbeziehungen wurde 1917 als „Werk des Friedens inmitten des Kriegs” gegründet. Heute versteht sich das ifa als ein Kompetenzzentrum für internationale Kulturbeziehungen und künstlerische Diskurse. Es bietet umfangreiche Aktivitäten zu Kulturaustausch und ziviler Konfliktbearbeitung an. Grundlage dieser internationalen Ausrichtung ist ein weitreichendes Netzwerk von Partnern im In- und Ausland. Das Leitthema des Jubiläumsjahrs 2017 lautet „Kulturen des Wir” (www.kulturen-des-wir.de/de).
www.ifa.de

Über das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit gesellschafts-kritischen Themen und betrachtet neben der kunsthandwerklichen Herstellung von Objekten auch die industriellen Produktionsprozesse vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Nach einer Ausstellung über die Ursachen und Folgen von Plastikmüll tourt seit 2015 Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode durch die Welt. Zuletzt beleuchtete die Ausstellung Food Revolution 5.0 die globale Lebensmittelindustrie und das Verbraucherverhalten kritisch.
www.mkg-hamburg.de